Überlegen sie sich ein Raumprogramm! Welche Räume brauchen Sie und wie groß sollen sie sein? Unsere Liste mit Räumen und deren Durchschnittsgrößen wird Ihnen dabei helfen. Denken Sie über einen Keller nach? Er kann einige wichtige Räume, wie einen Waschraum, Sauna, Fitness- und Abstellraum aufnehmen. Jedoch ist ein Keller auch ein Kostentreiber! Ähnlich verhält es sich mit einem genutzten Dachgeschoss. Vordergründig sind hier vor allem die Wohnqualitäten. Bedenken Sie auch, dass Ihr Haus einmal anders genutzt werden kann, z.B. wenn die Kinder aus dem Haus sind. Denken Sie auch über die Möglichkeit einer separaten Wohnung zum Untervermieten in Ihrem Haus nach.
Ein Keller birgt viel Potential in sich. Er kann wichtige, aber den Wohnbereich störende Räume aufnehmen. Beliebt sind Bäder, Saunas, Hobbyräume, die Hausbar oder der Partykeller, Fitnessraum, Waschküche und Lagerräume sowie die Tiefgarage. Mancherorts werden sogar sogenannte Souterrain-Wohnungen in ihm untergebracht. Letztlich dient der Keller aber immer der Unterbringung von Technikräumen, wie dem Hausanschlussraum (HAR), dem Heizungsraum und dem Brennstofflager. Auch werden Keller, wenn sie vorhanden sind, gern umgenutzt bzw. ausgebaut. Einige Hausanbieter bieten den "Ausbaukeller" an, der in Eigenleistung ausgebaut wird, sobald wieder Geld in der Kasse ist. Es gibt viele Gründe, die für einen Keller sprechen. Jedoch ist ein Keller immer auch eine Kostenfrage, denn die Tiefgründung, die ein Keller erfordert, ist teurer als eine Flachgründung. Reale Mehrkosten entstehen beim Bodenaushub, der Kellerdecke und den Kellerwänden.
Ein Beispiel für Mehrkosten beim Erdaushub: Für ein Haus mit einer Grundfläche von 10x10 m, die unterkellert werden soll, ist ein Volumen von 340,67 m³ auszuheben und abzutransportieren (Tiefe 2m, Arbeitsbereich 0,5 m um die Wände, Böschung 45°). Der Kubikmeter kostet ca. 20 EUR. Das ergibt Mehrkosten von 6.813 EUR allein für den Erdaushub. Das Verfüllen der Grube mit Mutterboden kostet 14 EUR/m³ und schlägt dann nochmals mit 140m³ x 14 EUR/m³ = 1.970 EUR zu Buche. Macht also allein für die Grube einen Aufwand von 8.783 EUR. Wände, Decke, etc. sind noch nicht dabei!
Bei hohem Grundwasserspiegel muss die Kellerwand besonders gegen drückendes Wasser geschützt werden, was eine sehr gute Ausführung der Baufirma verlangt, die meisten Mängel und Probleme verursacht und die Kosten erhöht. Doch sollte man sich die Kosten für einen Keller sparen? Man sollte es besser nicht, denn ein Haus ohne Keller ist wie ein Auto ohne Kofferraum und wenn man erst einmal merkt, dass einem so mancher Stau- oder Funktionsraum fehlt, beginnt man sich einen Schuppen in den vielleicht ohnehin schon sehr kleinen Garten zu stellen. Diese Verschwendung von Grundstückfläche sollten Sie vermeiden. Bedenken Sie, dass ein Haus mit Keller auch kleiner sein kann, da Sie einige Räume Ihres Hauses gleich in den Keller mit einplanen können. Außerdem gilt ein Keller nicht als Vollgeschoss, wenn seine Deckenoberkante im Mittel nicht höher als 1,40 m über der festgelegten Geländeoberfläche liegt und nicht mehr als zwei Drittel seiner Grundfläche höher als 2,30 m sind. Daher kann ein solches Kellergeschoss immer neben der zulässigen Gesamtfläche (die mittels GFZ im Bebauungsplan festgesetzt wird) hinzugenommen werden. Der hohe Komfortfaktor eines Kellers erhöht auch den Wiederverkaufswert eines Hauses.
Dachgeschoss - pro und kontra!
Beim Hausbau wird das Dachgeschoss häufig vernachlässigt. Das liegt unter anderem an der Finanzierbarkeit, die Sie zu dieser Einsparung zwingt. Dabei verbirgt sich hier zusätzlicher Wohnraum, der günstig erschlossen werden kann: Mit dem Umbau zu Büro, Hobbyraum oder zusätzlichem Kinderzimmer lassen sich auch später aufgetretene Platzprobleme leicht lösen. Wenn ein Treppenhaus vorhanden ist, kann unter dem Dach auch eine Einliegerwohnung entstehen. Wenn Sie ein Haus mit geneigtem Dach bauen, sollten Sie stets zumindest einen späteren Ausbau mit einplanen. Viele Städte und Gemeinden fördern sogar den Dachausbau, weil dadurch Wohnraum entsteht, ohne dass zusätzliche Kosten für die Infrastruktur anfallen. Es lohnt sich also, vor Beginn des Ausbaus beim zuständigen Amt der Gemeinde wegen eventueller Fördergelder anzufragen.
Neben den praktischen Vorteilen hat der Raum unter der Schräge aber auch etwas Geheimnisvolles und Besonderes. Er ist gemütlich, durch die Dachfenster hell und freundlich, liegt ruhig oberhalb des Hauses und hat möglicherweise sogar einen herrlichen Ausblick. Außerdem gilt ein Dachgeschoss nicht als Vollgeschoss, wenn nicht mehr als zwei Drittel seiner Grundfläche höher als 2,30 m sind. Daher kann ein solches Geschoss immer neben der zulässigen Gesamtfläche (die mittels GFZ im Bebauungsplan festgesetzt wird) hinzugenommen werden. Sie sollten einen Ausbau genau planen, und wesentliche Bauelemente wie beispielsweise die Heizung und auch die Wärmedämmung sorgfältig auswählen.
Baugeschichtlich diente der Dachraum als Klimapuffer zwischen dem eigentlichem Wohn- und Arbeitsraum und dem Außenraum. Das überstehende Dach spendete dem Haus zudem noch Schatten. Im Dachraum lebten höchstens Tiere und es wurden bestenfalls Dinge gelagert oder getrocknet, denn das im Sommer sehr trockene und warme Klima im Dachraum eignet sich dafür bestens. Im Winter verhält es sich ähnlich - im Dachraum herrscht ein Klima fast wie im Außenraum. Als Wohnraum rar und teuer wurde erkannte man wie einfach Wohnraum zu erweitern ist und die Wohnnutzung im Dachraum etablierte sich. Jedoch das Barackenklima des Dachraumes lässt sich auch durch eine sehr gute Dämmung und Abdichtung des Daches nicht unterdrücken. Der Grund dafür ist die fehlende Wärme und Feuchte regulierende Masse, wie sie Lehm- Stein- oder Betonwände bereitstellen. Diese Masse verhindert, dass das Raumklima dem Außenklima allzu schnell hinterher folgt und reguliert die Raumfeuchte. Die meisten ausgebauten Dachräume werden deshalb im Winter nicht richtig behaglich und im Sommer viel zu schnell trocken und warm. Eine Lösung sind Dachflächen aus Betonplatten, wie sie bei manchen Neubauprojekten eingesetzt werden. Sie eignen sich, aufgrund ihres hohen Gewichtes, leider nicht für den nachträglichen Einbau.
Ausbauhaus
Ausbauhäuser, gelegentlich auch Mitbauhäuser genannt, sind zuallererst einmal Fertighäuser. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Innenausbau ganz oder teilweise vom Bauherrn vorgenommen wird.
Fertighaus
Damit sich der zukünftige Bauherr schnell zurecht findet, listen wir in dieser Übersicht die Fertighausanbieter auf, die bestimmte Typenhäuser herstellen wie etwa Bungalows oder Passivhäuser oder deren Häuser durch einen besonderen Baustil auffallen.
Bausatzhaus
Aus einen Hausbausatz ein Haus erstellen heißt: Selberbauen mit System. Selbstbauhaus, vom Bausatz zum eigenen Haus, mit Bauanleitung zum eigenen Haus. Preiswertes Bauen für Jedermann.
Holzhaus
Ein Holzhaus ist ein Haus, das überwiegend aus Holz gefertigt wurde. Es gibt verschiedene Typen von Holzbauformen, die da wären: Das Blockhaus oder Blockbohlenhaus oder in Holzständerbauweise, Holztafelbauweise.
Energiehaus
Der Trend der Forschung geht zum Haus der Zukunft, das komplett unabhängig vom Gas- oder Stromnetz und fossilen Energieträgern ist. Es gibt sogar schon Häuser, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen!
Massivhaus
Als Massivhaus gilt, wenn seine stützenden, lasttragenden Wände aus Stein oder mineralischen Stoffen errichtet wurden. Verwendete Baumaterialien für Wände sind meistens Gas-, Porenbeton-, Kalksand-, Styropor-, oder Ziegelstein.
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Dieser Blog soll einen kühnen Blick auf den anwaltlichen Schreibtisch werfen und die verschiedenen Facetten der anwaltlichen Tätigkeit aufzeigen. Als Anwalt stellt man immer wieder fest, daß von Kanzlei-“Alltag“ keine Rede sein kann. Laufend wird man als Anwalt mit Sachverhalten, gegnerischen Schreiben, Verfügungen, Urteilen etc. konfrontiert, welche nachdenklich machen, interessant sind, zu denken geben, Verwunderung auslösen oder schlicht und einfach skurril sind. Dieser Blog soll die Leser an einigen dieser (anonymisierten) Momente teilhaben lassen und zeigen, daß die Welt der Juristerei vielfältiger und lebensnäher ist, als ihr dies oftmals nachgesagt wird.