Schwerpunkte sind Arbeitslosigkeit und Förderung im Bereich des SGB II und SGB III Es reicht jedoch nicht bei Verwaltungsentscheidungen nur stur in diese beiden Gesetzeswerke zu schauen. Vielmehr gehören immer der allgemeine Teil (SGB I), die gemeinsamen Vorschriften (SGB IV) und das Verwaltungsverfahren (SGB X) dazu. Viele Rechtsfragen sind im Sozialgesetzbuch nicht geregelt und bedürfen allgemeinen Grundsätzen.
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Hilfe bei Erwerbslosigkeit, Hartz IV, Optionskommunen, ALG II - das Erwerbslosenforum
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Ziel:
Systematische Bedarfsunterdeckung
von
c/o Norbert Hermann, Unabhängige Politik- und Sozialberatung Bochum
1. Sanktionen: Kürzungen unter das Existenzminimum werden
erleichtert. Eine vorherige Androhung ist nicht mehr erforderlich. Verstöße
gegen per Verwaltungsakt auferlegte Pflichten können nun sanktioniert werden.
Auch schlechtes Verhalten ist sanktionierbar. Sanktionen müssen nicht mehr
umgehend verhängt werden, sondern in einem Zeitraum von bis zu Monaten nach
Verstoß (§ 31 I 1). Kürzungen von mehr als 100 % sind möglich, auch in Zusammenhang
mit Darlehenstilgungen.
Justitia hat gesprochen: Am Montag, den 21.03.2011 um 10:00 Uhr wird
sechs GALIDA-AktivistInnen wegen ihrer satirischen Protestaktion in der
Darmstädter FDP-Geschäftsstelle zum Thema „spätrömische Dekadenz“ vor
dem Amtsgericht Darmstadt (Mathildenplatz 15, Saal 5) der Prozess
gemacht.
UPDATE: Der Bundespräsident hat das
Gesetz heute unterzeichnet (25.03.2011). Damit sollten die Anträge jetzt
so nicht mehr gestellt werden
Das Erwerbslosen Forum Deutschland stellt, wie angekündigt zwei Anträge
und Widersprüche zur Verfügung. Seit dem 01.01.2011 hätten alle Hartz
IV-Bezieher Ansprüche auf verfassungskonforme Regelleistungen, die
transparent und nachvollziehbar sein müssen (Antrag_Regelsatz.rtf (http://www.elo-forum.org/attachments/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/33790d1297532934-antraege-hoehere-hartz-iv-regelleistungen-bildung-teilhabe-stellen-antrag_regelsatz.rtf)). Zudem habe Kinder ab dem Schulalter einen Anspruch auf zusätzlicher Bildung und kulturelle Teilhabe (Antrag_Bildung_Teilhabe.rtf (http://www.elo-forum.org/attachments/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/33791d1297532934-antraege-hoehere-hartz-iv-regelleistungen-bildung-teilhabe-stellen-antrag_bildung_teilhabe.rtf)).
Beides hat die Bundesregierung bisher noch nicht umgesetzt, obwohl das
Bundesverfassungsgericht eine Frist bis zum 31.12.2010 gestellt hatte.
Seit dem 1. Januar gibt es keine Rechtsgrundlage für die Regelsätze §§ 20 (http://www.buzer.de/gesetz/2602/a37305.htm), 28 (http://www.buzer.de/gesetz/2602/a37313.htm) SGB II (http://www.buzer.de/gesetz/2602/index.htm) mehr.
Bitte SR-online: Nachrichten / Hörfunknachrichten (http://www.sr-online.de/nachrichten/29/1185273.html)
Klage für höhere Hartz IV-Regelsätze und kulturelle Teilhabe eingereicht (http://www.elo-forum.net/topstory/2011021711739.html)17.02.2011
Deutschlandfunk
Montag 14.02.2011 10:10 Uhr bis 11:30 Uhr
Journal am Vormittag
Sendung verpasst? Hier nachhören.... 30 MB ca. 65 Minuten
Kontrovers: Hartz IV, Bildungspaket, Mindestlohn - Stillstand in der Sozialpolitik?
Studiogäste:
- Anette Kramme, arbeitsmarktpolitische Sprecherin SPD-Bundestagsfraktion
- Martin Behrsing , Sprecher Erwerbslosenforum Deutschland
- Max Straubinger, CSU-MdB, Bundestagsausschuss Arbeit und Soziales
Moderation: Silvia Engels
Hörertel.: 00800.44644464 -Hörerfax: 00800.44644465
dlf.kontrovers@dradio.de
Stopp von Sanktionen gegen schwangere Frauen gefordert!!!
Völliger Leistungsentzug in der Schwangerschaft ist nicht mit
dem Schutz des ungeborenen Lebens in Einklang zu bringen – Sofortiger
Stopp der Sanktionen gegen werdende Mütter gefordert
Berlin/Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland hat sich in einem
Schreiben an die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und dem
Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, gewandt,
und den sofortigen Stopp von Sanktionen gegen schwangere Hartz
IV-Bezieherinnen gefordert. „Der völlige Leistungsentzug ist kaum mit
dem Schutz des ungeborenen Lebens vereinbar“, so Martin Behrsing,
Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Dazu soll das
Bundesarbeitsministerium zusammen mit der Bundesagentur eine
entsprechende Dienstanweisung an alle Jobcenter herausgeben. Eine
Durchschrift des Briefes haben auch alle Bundestagsfraktionen erhalten.
Vollständige Pressemitteilung des Erwerbslosen Forum Deutschland lesen
Schreiben an Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Vorstandsmitglieder der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt
Süddeutschen-Zeitung vom 28.1.2011: Jobcenter zwingen zur Arbeit - Schwanger? Kein Grund, zu Hause zu bleiben
Hartz IV: Bundesregierung findet Sanktioen gegen ungeborene normal
Diskussion im Forum
Neu 17.02.2011: BA sieht keine Veranlassung auf Sanktionen
gegenüber dem Ungeborenen zu verzichten
Der Diözesancaritasverband Münster hat bei den Schwangerschaftsberatungsstellen eine Umfrage veranstaltet hat. Ergebnis: Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 sind über 5500 Beschwerden von schwangeren Frauen über Jobcenter eingegangen und von den Beratungsstellen bearbeitet worden.
Sanktionsskandal: Erneut wurden Schwangeren alle Hartz IV-Leistungen gestrichen
Jobcenter verstoßen mit
ihren Sanktionen an schwangere Hartz IV-Bezieherinnen gegen das
grundgesetzlich geschützte Gebot der Unversehrtheit des Lebens, das auch
für das Ungeborene gilt
Gut eine Woche, nachdem das Erwerbslosen
Forum Deutschland den Fall einer jungen Schwangeren aus Braunschweig,
die wegen des Nichtantritts eines unzumutbaren Ein-Euro-Jobs die Hartz
IV-Leistungen gestrichen wurden, mehren sich die Fälle von jungen
werdenden Mütter, denen die Leistungen entzogen wurden. Erneut wurden
dem Erwerbslosen Forum Deutschland Fälle vom kompletten Leistungsbezug
von Schwangeren bekannt. In Passau strich das Jobcenter einer 21jährigen
den Regelsatz und die Unterkunftskosten, weil sie einen Ein-Euro-Job in
einer Großküche nicht antrat, obwohl sie in ca. sechs Wochen ihr Kind
erwartet. Das Brisante: Der Einsatz von Schwangeren in Großküchen
unterliegt beispielsweise nach den Mutterschutzrichtlinien des
Universitätsklinikums Heidelberg einem generellen Beschäftigungsverbot.
Auch
in Berlin wurde eine Schwangere auf Null gekürzt, obwohl dem Jobcenter
bekannt war, dass sie schwer psychisch krank war und sich im
Sanktionszeitraum in einer Psychiatrie wegen akuter Psychosen befunden
hat. Erst vor zwei Tagen hatte das Jobcenter Berlin-Neukölln den
Sanktionsbescheid vom September aufgehoben. Für die 24jährige wenig
tröstlich, denn inzwischen hatte sie ihre Wohnung verloren und war von
Oktober bis Ende Dezember nicht krankenversichert. Ob und wann sie ihre
Leistungen rückwirkend erhält, ist nicht klar, da bisher nur der
Sanktionsbescheid aufgehoben wurde. Die junge Frau wurde inzwischen
wieder von ihrer Mutter aufgenommen, da sich jemand wegen der schweren
psychischen Erkrankung um sie kümmern muss.
Braunschweiger Jobcenter nimmt Hartz IV-Kürzung auf
Null gegen Schwangere zurück
Braunschweig/Bonn – Das Braunschweiger Jobcenter hat
heute die Kürzung der Hartz IV-Leistungen gegen eine schwangere junge Frau mit
gesundheitlichen Problemen wieder zurückgenommen. Zuvor hatte das
Jobcenter die Hartz IV Leistungen der schwangeren Frau für drei Monate um 100
Prozent gekürzt. Die Betroffenen hatte einen Ein-Euro-Job abgelehnt, weil dieser
gesundheitlich Beschwerden nicht zumutbar erschien. Das Jobcenter vertrat
allerdings in dieser Frage eine andere Auffassung und kürzte den Regelsatz auf
Null. Ferner stellte man klar, dass auch eine Verkürzung des Sanktionszeitraums
nicht in Infrage komme: „Eine Verkürzung des Sanktionszeitraums wäre unter den
vorliegenden Umständen im Interesse der Allgemeinheit nicht zu zulassen“ so das
Schreiben des Jobcenters. Das Erwerbslosen Forum Deutschland besorgte der Frau
anwaltschaftliche Hilfe, nachdem sie sich an die Initiative gewandt hatte.
weiterlesen auf PR-SOZIAL, das Presseportal für Soziales und Politik
Bonn -
Das Erwerbslosen Forum Deutschland widerspricht der Bundesagentur heftig, wonach
Widersprüche gegen Hartz IV-Bescheide ab 1. Januar unbegründet wären. „Fakt ist,
dass insbesondere die Regelleistungen für alle Altersgruppen ab 1. Januar
verfassungswidrig sind und durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts
vom 9. Februar auch keine Rechtsgrundlage mehr besteht. [...] weiterlesen auf PR-SOZIAL, das Presseportal für Soziales und Politik
Direkt zum Widerspruch mit Anweisungen: http://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/66595-rechtsgrundlage-hartz-bescheide-januar-2011-verfassungwidrig-widersrpuch-new-post.html
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Dieser Blog soll einen kühnen Blick auf den anwaltlichen Schreibtisch werfen und die verschiedenen Facetten der anwaltlichen Tätigkeit aufzeigen. Als Anwalt stellt man immer wieder fest, daß von Kanzlei-“Alltag“ keine Rede sein kann. Laufend wird man als Anwalt mit Sachverhalten, gegnerischen Schreiben, Verfügungen, Urteilen etc. konfrontiert, welche nachdenklich machen, interessant sind, zu denken geben, Verwunderung auslösen oder schlicht und einfach skurril sind. Dieser Blog soll die Leser an einigen dieser (anonymisierten) Momente teilhaben lassen und zeigen, daß die Welt der Juristerei vielfältiger und lebensnäher ist, als ihr dies oftmals nachgesagt wird.