Kunststoff ist ein Kulturmagazin aus Mitteldeutschland, das vom Plöttner Verlag in Leipzig verlegt und vertrieben wird. Neben der Printausgabe wird eine Online-Version angeboten. Der Name Kunststoff steht als bewusstes Wortspiel für eine eher unorthodoxe Herangehensweise an Kunst. Die erste Ausgabe erschien als
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Im Rahmen einer umfangreichen Kundenveranstaltung präsentierte das Unternehmen dem Fachpublikum und Presse mit der GX-Baureihe eine komplett neu entwickelte Serie hydraulisch-mechanischer Zweiplattenmaschinen im Schließkraftbereich 4000 bis 6500 Kilonewton. Sie soll künftig die Maßstäbe hinsichtlich Leistungsstärke, Anwenderfreundlichkeit und Wertstabilität setzen. Aufmerksamkeit wollte man während der Präsentation nicht nur mit Showeffekten erreichen, sondern der Präsentation von Daten und Fakten - auch aus den inzwischen seit rund acht Monaten laufenden Einsätzen bei ersten Kunden.
Eine Entwicklermanschaft aus sehr jungen und einigen besonders erfahrenen Konstrukteuren, Anwendungstechnikern und weiteren Fachleuten habe man zusammengestellt, um das Thema komplett neu und ohne Betriebsblindheit anzugehen, erklärte Dr. Karlheinz Bourdon, Vice President Technologies im Segment Spritzgießmaschinen bei Kraussmaffei. Entstanden sei eine extrem modulare Baureihe mit mehreren Hundert möglichen Varianten, die als Paket herausragende Leistungen bieten, aber auch in den Einzeldisziplinen wie Trockenlaufzeit, Präzision, Energieverbrauch, Servicefreundlichkeit und Robustheit jeweils ganz vorn oder sogar an der Spitze liege. (Details werden in der nächsten Ausgabe des Kunststoff Magazins vorgestellt).
Ein weiterer wichtiger Konstruktionsaspekt der GX-Maschinen war laut Dr. Bourdon die Option, sie auch außerhalb Deutschlands in gleicher Qualität montieren zu können wie in München. Ziel sei es, die Spritzgießmaschinen künftig, ähnlich wie es in den Sparten Extrusion und Reaktionstechnik schon geschieht, zunächst auch in China zu fertigen. Entsprechende Erweiterungen des dortigen Werks seine bereits im Gange. Allerdings werde man besonders Know-how-trächtige Komponenten und Module weiterhin ausschließlich in Deutschland produzieren. Weitere Standorte kämen in Frage, seien aber bisher nicht in Planung.
Die neue Baureihe soll die erfolgreiche CX-Serie nicht ersetzen sondern ergänzen, sie werde weiterhin angeboten, so das Statement des Herstellers. Je nach Kunden-Nachfrage wird man in der Konzernentrale aber wohl reagieren. Die publizierten, durchaus beeindruckenden Leistungsdaten und die Ankündigung, dass die Investitionskosten bei vergleichbaren Schließkraftgrößen bei CX- und GX-Maschinen in ähnlichen Größenordnungen liegen werden, dürfte bei etlichen Unternehmen den Auswahlprozess nicht nur zwischen den Angeboten verschiedener Anbieter, sondern auch zwischen den Kraussmaffei-Baureihen auslösen.
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Das traditionsreiche Familienunternehmen erweitert mit diesem Erwerb seinen Geschäftszweig Schoeller Plast Industries in den Bereichen Kunststoffverarbeitung und Recycling und übernimmt nach eigenen Angaben alle Protec-Mitarbeiter. Der bisherige Protec-Geschäftsführer Alfred Kimpel soll zusammen mit Arnold Jahn, CEO Schoeller Plast Industries, die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft, die unter dem Namen Protec mit den Marken Somos und OHL firmieren wird, übernehmen.
Schoeller beschäftigt weltweit etwa 1700 Mitarbeiter im Umfeld der Herstellung von Mehrweg-Kunststoffverpackungssystemen, PET-Recycling und Technologien im Bereich erneuerbare Energien. OHL Engineering entwickelt und vermarktet schlüsselfertige PET-bottle-to-bottle-Recyclinganlagen.
Mann+Hummel Protec steigerte 2011 den Umsatz um rund 22 Prozent auf etwa 20 Millionen Euro und zählt sich zu den renommiertesten Anbietern von Geräten und Systemen für das Materialhandling in der Kunststoffindustrie. Zum Produktportfolio gehören die Marken Somos und Vollmar. Im neuen Verbund bei Schoeller Plast Industries soll das Produktsortiment um den Bereich Anlagenbau und Prozesstechnik für die Optimierung der Materialeigenschaften von PET, bzw. dem Recycling von PET erweitert werden.
Offensichtlich ziemlich unbeeindruckt vom Krisengeflüster verschiedener Industriebranchen vermeldet das größte Event der Kunststoffspezialisten in Deutschland in diesem Jahr (16. bis 20.10.2012) so eine Art "Last Order": Alle verfügbaren Flächen seien bereits verplant, mehr als 80 Prozent fest gebucht. Laut Annemarie Lipp, langjährige Projektleiterin der Fakuma, ist man damit auf dem besten Weg, demnächst "volles Haus" melden zu können. Insgesamt stehen in der Messe Friedrichshafen maximal 85.000 Quadratmeter Brutto-Hallenfläche zur Verfügung.
Nicht zuletzt sorge die zunehmende Akzeptanz moderner Kunststoffe und deren vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Medizintechnik für einen zusätzlichen Nachfrageschub hinsichtlich Teilnahme an der Messe. Damit erweise sich der im letzten Jahr initiierte Themenpark Medizintechnik als Volltreffer, der im Jahr 2012 seine Fortsetzung findet. Er wird erneut im Eingangsbereich West angesiedelt.
Wer noch darüber nachdenkt, zur Fakuma auszustellen, ist offensichtlich gut beraten schnell zu denken und zu handeln.
Anlässlich der VDI-Fachtagung "Kunststoffe in der Medizintechnik" stellt Actega DS erstmalig den neuen Geschäftsbereich Medizintechnik vor. Unter dem Markennamen Provamed werden TPE-, TPV- und PVC-Granulate für Medizintechnik und Pharmazie angeboten. Das Unternehmen will in diesem neuen Geschäftsfeld auf seine Erfahrungen mit stark regulierten und sensiblen Märkten wie dem Bereich Lebensmittelverpackungen aufbauen. Geprüft und zertifiziert werde die Eignung der Materialien nach USP VI/ISO 10993.
Das Unternehmen nutzt nach eigenen Angaben schon seit Jahrzehnten thermoplastische Elastomere (TPE) und deren spezielles Eigenschaftsprofil im Bereich Verschlussdichtungen. Ihre Flexibilität und Beständigkeit gegenüber verschiedenen Medien machen sie ebenso für die Medizintechnik und Pharmazie zur geeigneten Grundlage. Beispielhafte Anwendungen sind die Extrusion von Feststoff- und Flüssigkeitscontainern wie Infusionsschläuchen und IV-Beuteln, der Spritzguss von Komponenten wie Kappen, Adapter oder Verschlüsse, der Mehrkomponentenspritzguss von Griffelementen oder Bedienfeldern, um nur einige Beispiele aus einem breiten Anwendungsspektrum zu nennen. Parameter wie Shorehärte, E-Modul, Reißfestigkeit, Haptik oder Optik können den individuellen Ansprüchen angepasst werden. Die Compounds lassen eine Sterilisation durch Gammabestrahlung, Ethylenoxid oder im Autoklaven zu, weisen geringe Migration und gute Rückstelleigenschaften auf. TPEs sind darüber hinaus frei von PVC, Silikon und Latex und damit auch frei von Allergenen.
Actega DS gehört zum Geschäftsbereich Actega Coatings & Sealants der Altana AG und verfügt damit über eine globale Struktur, die es ermöglicht, Synergien technologieübergreifend zu nutzen, um anspruchsvolle Produkte - besonders für sensible Anwendungen mit hohen Anforderungen - zu kreieren.
Die Albis Plastic GmbH erweitert zum 1. April 2012 ihre Geschäftsführung. Die neu geschaffene Position des CSO (Chief Sales Officer) wird mit Carsten Wörner besetzt. Der Diplom-Ingenieur (FH) für Kunststofftechnik und Master of Business Marketing verantwortet künftig innerhalb der Albis-Gruppe den weltweiten Vertrieb und den Bereich Anwendungstechnik. Darüber hinaus steuert er die insgesamt 16 Tochtergesellschaften. Zu seinen strategischen Aufgaben gehört nach Albis' Angaben unter anderem die strukturelle Anpassung des Vertriebs des expandierenden Unternehmens an die zunehmend internationale Ausrichtung. Carsten Wörner erweitert die Geschäftsführung um Dr. Jörg Schottek (Vorsitzender), Frank Kriebisch (Produktion) und Hans-Jochen Lorenzen (Finanzen und Administration).
Der 42-jährige Carsten Wörner verfüge über umfangreiche Management-Erfahrungen in der Kunststoff- und Chemiebranche aus größtenteils internationalem Umfeld. Zuletzt war der aus Breuberg stammende Familienvater bei Celanese als Global Business Director am chinesischen Standort Shanghai beschäftigt. Dort leitete er die globale Marketingorganisation zweier Produktbereiche und war hierbei für das Erreichen des globalen Jahresplans verantwortlich.
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Dieser Blog soll einen kühnen Blick auf den anwaltlichen Schreibtisch werfen und die verschiedenen Facetten der anwaltlichen Tätigkeit aufzeigen. Als Anwalt stellt man immer wieder fest, daß von Kanzlei-“Alltag“ keine Rede sein kann. Laufend wird man als Anwalt mit Sachverhalten, gegnerischen Schreiben, Verfügungen, Urteilen etc. konfrontiert, welche nachdenklich machen, interessant sind, zu denken geben, Verwunderung auslösen oder schlicht und einfach skurril sind. Dieser Blog soll die Leser an einigen dieser (anonymisierten) Momente teilhaben lassen und zeigen, daß die Welt der Juristerei vielfältiger und lebensnäher ist, als ihr dies oftmals nachgesagt wird.