Hinweis: Der RSS-Feed "ANTIFASCHISTISCHES SOZIALES FORUM" und dessen hier dargestellten RSS-Inhalte liegen urheberrechtlich beim Autor der Betreiber-URL. Auf den Inhalt von "ANTIFASCHISTISCHES SOZIALES FORUM" hat Nachrichten-RSS.de keinerlei Einfluss. [Export]
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: Heute, 08:20
Nazi-Demo am 13. Februar in Dresden voraussichtlich zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Mitte
Der rechtsextreme Fackelmarsch am 13. Februar in Dresden wird voraussichtlich zwischen Bahnhof Mitte und Hauptbahnhof ablaufen. Wie Polizei und Stadt am Mittwoch mitteilten, sei vor allem der 26er-Ring zwischen Wiener Straße und Schweriner Straße betroffen. In diesem sogenannten „Kerneinsatzbereich", der die Könneritz- und die Ammonstraße betrifft, werde es die meisten Absperrungen, Kontrollen und Einschränkungen geben.
Darüber hinaus werde es ab dem Nachmittag weitere Sperrungen in der Dresdner Innenstadt geben. Teilnehmer an der Menschenkette und anderen Veranstaltungen werden daher gebeten, längere Fahrtzeiten einzuplanen. So wird der Fahrverkehr in der Innenstadt während der Dresdner Menschenkette zwischen 18 Uhr und 18.15 Uhr kurzzeitig zum Erliegen kommen.
Wo genau der Demonstrationszug am Abend des 13. Februar entlangführt, ist noch nicht klar. Laut Polizei habe die Erfahrung der vergangenen Jahre gezeigt, dass eine abschließende Prognose von möglichen Einsatzschwerpunkten nicht möglich ist, da der Verlauf von spontanen Protesten nicht absehbar sei.
Zuvor hatten bereits die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Friedel und Harald Lamprecht von der evangelischen Landeskirche eine Demo gegen den Aufmarsch angemeldet , ohne zu wissen, für welchen Ort. Sie hatten daher „einen Protest in Hör- und Sichtweite" angemeldet. Wo genau das dann sein wird, konnte Friedel am Mittwochmittag allerdings selbst noch nicht sagen.
http://www.dnn-online.de/dresden/we....d-Bahnhof-Mitte-175582725
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: Gestern, 09:45
In Namibia streiken die Eisenbahner
Obwohl ein Gericht in Namibia am Samstag den Streik bei der Eisenbahn TransNamib für illegal erklärt hat, hat sich der Streik über das ganze Land ausgeweitet. Die 1.400 Beschäftigten der staatlichen Eisenbahngesellschaft wehren sich gegen eine unfaire Lohnstruktur. Vor drei Jahren hatte ein Streik bei TransNamib einen Monat gedauert.
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: Gestern, 09:37
Rumänischer Regierungschef wirft das Handtuch
Nach wochenlangen Protesten hat in Rumänien Ministerpräsident Emil Boc seinen Rücktritt erklärt. Boc hatte in den vergangenen Jahren ein beispielloses Krisenprogramm durchgezogen: Lohnsenkungen um 25 Prozent bei gleichzeitiger Anhebung der Mehrwertsteuer auf 24 Prozent und Entlassung von Hunderttausenden. Im Januar war dann im Zusammenhang mit der "Gesundheitsreform" das Fass übergelaufen und trotz heftiger Polizeieinsätze hielten die Massenproteste an.
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: Gestern, 09:34
Wer als Hartz-IV-Empfänger den Auflagen bei der Arbeitssuche angeblich nicht nachkommt, muss nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" verstärkt mit einer Kürzung des Regelsatzes rechnen. Zwischen Januar und September 2011 wurde von den Jobcentern insgesamt 667.499 Sanktionen verhängt. Das waren neun Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2010. Das Blatt beruft sich bei seinen Angaben auf eine aktuelle Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Von den rund 4,5 Millionen erwachsenen Beziehern der angeblichen "Grundsicherung" waren im September 2011 knapp 146.000 Menschen mit einer Strafe belegt.
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: Gestern, 09:33
Eiskalt abgeschoben
Trotz eines zugesagten Winterausweisungsstopps deportiert Nordrhein-Westfalen Flüchtlinge in den Kosovo. Protest im Flughafen Düsseldorf
Während sich in den hiesigen Tageszeitungen die Spalten mit Berichten über die Kältetoten des Winters füllen und zu Spenden für Wohnungslose aufgerufen wird, haben deutsche Behörden am Dienstag erneut Menschen in den Kosovo abgeschoben – in Eiseskälte und Obdachlosigkeit. Koordiniert wird dies von der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex. Dabei steuern die Flugzeuge mehrere EU-Staaten hintereinander an. Im vergangenen Jahr fanden mindestens vier solcher Maßnahmen mit Ziel Kosovo unter deutscher Beteiligung statt – die erste im Februar, als ebenfalls noch tiefer Winter in Europa herrschte. Das Flugunternehmen der Wahl war jeweils Air Berlin.
Auch für die Sammelabschiebung am Dienstag waren 70 Plätze bei air Berlin gebucht. Zwangsweise mitgeschickt wurden letztlich 16 Personen, davon sieben aus Nordrhein-Westfalen. Dabei hatte das dortige Innenministerium noch im Dezember erklärt, es werde im Winter keine Abschiebungen geben. An der Ausweisung am Dienstag beteiligten sich noch weitere Bundesländer, unter anderem Niedersachsen. Geschont werden lediglich besonders schutzbedürftige Personen wie Familien mit Kindern, Schwangere und Kranke. Und das auch nur, wenn sie Glück haben.
Unter den Ausgeflogenen aus Niedersachsen war auch das Roma-Ehepaar Berisha aus dem Landkreis Cloppenburg. Entgegen den Erklärungen des Innenministeriums in Hannover handelte es sich laut Flüchtlingsrat bei den beiden weder um Straftäter noch um Flüchtlinge, die »noch nicht lange im Bundesgebiet sind«. Ramiz (58) und Fatmire Berisha (53) lebten seit 1988 in der BRD und haben nie Straftaten begangen. Ramiz Berisha ist wegen schwerer Erkrankungen in regelmäßiger ärztlicher Behandlung. »Wie das Ehepaar ohne die Unterstützung seiner acht Kinder, die ausnahmslos in Deutschland leben, im Kosovo überleben soll, ist völlig unklar«, erklärte Kai Weber vom niedersächsischen Flüchtlingsrat am Dienstag nachmittag im Internet.
Empörend, so Weber, sei auch die Durchführung der Abschiebung gewesen. Eine Ankündigung des Termins sei nicht erfolgt. Morgens um 4.30 Uhr stand dann eine »halbe Armee« – so der Anwalt der Berishas – vor der Tür und forderte das Ehepaar auf, seine Sachen zu packen. Erst im Laufe des Vormittags sei per Post in der Kanzlei des Anwalts ein Widerruf der Duldung eingegangen. »Die Familie Berisha hat fast ein Vierteljahrhundert in Deutschland gelebt. Jetzt wurde sie in einer Nacht- und Nebelaktion abgeholt, von ihren Kindern getrennt und ›entsorgt‹ wie ein Gegenstand, der nicht mehr gebraucht wird«, erklärte Weber.
Parallel zur Ausweisung fand eine Demonstration im Terminal des Düsseldorfer Flughafens statt. Ziel war es laut einer Mitteilung der Initiative »Vernetzung gegen Abschiebung«, »im Flughafen sichtbar (zu) machen, was sie so gerne verbergen würden: die im wahrsten Sinne des Wortes eiskalten Abschiebungen.« Etwa 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten lautstark, unterstützt von einer Sambagruppe, auf sich aufmerksam. Auch Besucher des Düsseldorfer Airports reihten sich spontan in die Demonstration ein.
Es steht zu befürchten, daß die Protestierer bereits am kommenden Dienstag wiederkommen müssen, denn dann ist die nächste Abschiebung geplant, dieses Mal Richtung Serbien. Auch in der Maschine werden viele Roma sitzen, die nach Einführung der Visafreiheit für serbische Staatsangehörige nach Deutschland gekommen sind, um Asyl zu beantragen. Kein einziger dieser Bewerber hat einen Flüchtlingsstatus in Deutschland erhalten. Ali Atalan, Sprecher für Migrations- und Flüchtlingspolitik der Linksfraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen, warnte vor weiteren Abschiebungen von Roma nach Serbien und in den Kosovo: »Arbeitslosigkeit, Armut, Wohnungsnot, Perspektivlosigkeit, rassistische Diskriminierung und Übergriffe bedrohen sie alle.«
http://www.jungewelt.de/2012/02-08/040.php
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: 07.02.2012 10:12
Eltern kritisieren
Die Bundeswehr unterwegs an Schulen
Schule soll ein Ort sein, frei von Ideologien. Wie verträgt es sich aber damit, dass Jugendoffiziere der Bundeswehr in die Schulen gehen und dort in Uniform Vorträge über die Aufgaben und das Leben deutscher Soldaten halten?
Lehrer sind angehalten, den Stoff neutral, sachlich und objektiv darzustellen und die Schülerinnen und Schüler nicht in ihrer Meinungsbildung zu beeinflussen oder gar zu manipulieren. Das gilt auch für die Haltung zu militärischer Gewalt. Viele pazifistisch eingestellte Eltern fürchten, dass ihre Kinder sich aber bei den Vorträgen von Jugendoffizieren der Bndeswehr für das Kriegshandwerk begeistern könnten und die Gefahren zum Beispiel eines Auslandseinsatzes verdrängen.
Wird Erding am Hindukusch verteidigt?
Hauptmann Christina Paukner informiert eine Schülergruppe der Hauptschule am Lodererplatz in Erding über die Aufgaben der Bundeswehr. Die 21 Buben und fünf Mädchen der achten und neunten Klassen erfahren, wie die Bundeswehr strukturiert ist, was sich seit dem Fall der Mauer in der Welt verändert hat, und sie sehen Bilder von dem Panzer, auf dem die Jugendoffizierin ihre Ausbildung absolviert hat.
Wie früher in der Zigarettenwerbung
Gleich zu Beginn zeigt die uniformierte Jugendoffizierin einen dreiminütigen Werbefilm. Er vermittelt Freiheit, Abenteuer, Kameradschaft und Begeisterung für Waffen und Technik: Da fliegen Jagdbomber in Formation wie bei Top Gun, fesche Matrosen klettern flink in die Wanten eines Segelschiffs, Panzer wühlen sich spektakulär durchs Gelände. Dazu erklingt eine Musik, die eher an einen Actionfilm erinnert oder an Zigarettenwerbung. Nicht zu sehen sind Soldaten, die verwundet sind oder bis zum Heulkrampf erschöpft, auch die Opfer der Gegner kommen nicht ins Bild.
Trauma Krieg bleibt ausgeblendet
Oberstleutnant Carsten Spiering glaubt, dass seine Jugendoffiziere genau zwischen Werbung und Information unterscheiden können. Dagegen ist Ursula Walther vom Bayerischen Elternverband überzeugt, dass die Bundeswehr hier für sich werben will. Schließlich registriert Walther mehr Schulbesuche der Jugendoffiziere, seit die Wehrpflicht weggefallen ist. Die Sprecherin des Elternverbandes fordert deshalb, dass Eltern ihre Kinder leichter von den Veranstaltungen der Bundeswehr in der Schule befreien können. Außerdem würde sie sich wünschen, dass die Jugendoffiziere in der Schule zusammen mit einem Referenten aus der Friedensbewegung auftreten oder mit einem Soldaten, der im Auslandseinsatz eine seelische Traumatisierung erlitten hat.
http://www.br.de/radio/bayern1/send....bundeswehr-schule100.html
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: 07.02.2012 09:55
Reden der 110. Montagsdemo: Parkschützer und Hans Heydemann
http://www.bei-abriss-aufstand.de/2....utzer-und-hans-heydemann/
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: 07.02.2012 04:54
Rentner harrt bei -13 Grad in Platane aus
Eine frostige Nacht in luftiger Höhe hat der 86-jährige Rentner und erklärte Stuttgart-21-Gegner Gerald Rollet hinter sich. Bei 13 Grad unter Null verbrachte der Senior die Nacht auf Montag in einer Platane im Stuttgarter Schlossgarten, um gegen das Abholzen der Bäume für das Bahnprojekt Stuttgart 21 zu demonstrieren. "Herr Rollet ist nicht das erste Mal aus Protest auf einen Baum geklettert", erklärt Carola Eckstein, Pressesprecherin der "Parkschützer". Die Aktion sei unabhängig von den Wetterverhältnissen schon einige Zeit geplant gewesen. "Herr Rollet ist sehr entschlossen, rüstig und hat die Aktion auch gut überstanden", so Carola Eckstein weiter. Ein weiterer "Parkschützer" hätte laut Eckstein die ganze Nacht mit Rollet ausgeharrt.
Feuerwehr holt Rentner mit Drehleiter vom Baum
In die Äste des Baumes war Rollet selbstständig über eine Leiter gelangt, sieben Stunden später war es die Feuerwehr, die den 86-Jährigen aus der Platane auf den Boden zurückholte. "Auf Anraten eines anwesenden "Parkschützers" ließ Herr Rollet sich von der Feuerwehr herunterholen", erklärt die Pressesprecherin. Auf eventuelle Kosten für den Einsatz sei es ihm dabei nicht angekommen. Nach Ende der Aktion sei Rollet zwar kalt, aber gesund und munter gewesen, meint Sprecherin Eckstein. "Nach einer Untersuchung durch den anwesenden Notarzt ist Herr Rollet nach Hause gefahren", erklärt die Pressesprecherin der Parkschützer.
Polizei ruft Feuerwehr und Rettungsdienst
Bei der Stuttgarter Polizei sieht man die Aktion kritisch und schildert den Ablauf ein wenig anders. Über das Internet wären die Beamten auf Herrn Rollets Baumbesetzung aufmerksam geworden. "Da es eine sehr kalte Nacht war, haben sich die Beamten entschlossen, vor Ort nach dem Rechten zu sehen", so Polizeisprecher Jörg Kurowski. Die Beamten hätten dann nach Einschätzung der Lage die Feuerwehr und den Rettungsdienst gerufen. Aus ihrer Sicht konnte der Senior den Baum nach mehreren Stunden in klirrender Kälte aus eigener Kraft nicht verlassen. Kurz vor 5 Uhr verhalf die Feuerwehr dem rüstigen Rentner über die Drehleiter wieder zu festem Boden unter den Füßen. "Der Notarzt hat eine leichte Unterkühlung des 86-Jährigen festgestellt, die aber nicht im Krankenhaus behandelt werden musste", so Kurowski weiter.
Der Protest des Seniors richtete sich gegen die anstehenden Baumfällarbeiten der Bahn. "Es ist inakzeptabel, dass die Landesregierung nun den Schlossgarten an die Bahn übergeben will: Die Bahn will diese Rechte erklärtermaßen nutzen, um mit Baumfällungen gegen den Schlichterspruch zu verstoßen“, sagt Matthias von Herrmann, Pressesprecher der "Parkschützer".
http://www.stuttgarter-nachrichten.....07-b15b-dd0660c4682b.html
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: 06.02.2012 00:53
Mobilisierungs-Veranstaltung zur Antifa-Demo am 18.02.2012 in Dresden
Am 18. Februar 2012 findet in Dresden der alljährlich Nazi-Aufmarsch statt. Bundesweit werden wieder Tausende von AntifaschistInnen an der Gegendemo teilnehmen.
Unter anderem die Linksjugend [´solid] Basisgruppe aus Bremerhaven lädt für den 9. Februar 2012, um 18.30 Uhr im Verein für gleiche Rechte (Hansastr. 2 a in Bremerhaven- Lehe) zu einer Mobilisierungs-Veranstaltung ein, auf der auch über die Hintergründe der Nazi-Gefahr diskutiert werden soll.
Wir werden selbst an der Demo gegen den alljährlichen Nazi-Aufmarsch in Dresden teilnehmen und bieten allen an mitzufahren.
Vom Bremer Landesverband der Partei „DIE LINKE.“ fahren Busse von Bremen aus nach Dresden. Karten sind noch vorhanden und können zum Preis von 10 Euro erworben werden.
Kommt vorbei und werdet gegen die Nazis aktiv!
http://www.dielinke-bremerhaven.de/....o-am-18022012-in-dresden/
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: 06.02.2012 00:47
„Autonomer Nationalist“ aus Brandenburg greift nach Berliner NPD-Vorsitz
Am Samstag könnte Sebastian Schmidtke einen zweifelhaften Karrieresprung machen: Der 26-Jährige der den "freien Kameradschaften" in Brandenburg entstammt tritt beim Parteitag der Berliner NPD für den Vorsitz an. Sollte er gewinnen, dürfte das vor allem eines heißen: Der Einfluss der als gewaltbereit geltenden „Freien Kräfte“ auf die NPD wird größer.
Die Kandidatur unterstreiche „das seit Jahren bestehende enge Verhältnis der Berliner NPD mit den aktionsorientierten gewaltbereiten AN“ (Autonome Nationalisten), kommentierte der Berliner Verfassungsschutz.
Schmidtke kommt aus Brandenburg, er war Aktivist im Kameradschaftsnetzwerk „Märkischer Heimatschutz“. Schon damals kleidete er sich im Stil von autonomen Jugendlichen - in schwarz mit Baseballkappe. In Berlin tritt er seit Jahren als zentrale Figur innerhalb der „Autonomen Nationalisten“ auf. Prominent wurde er als Ansprechpartner und Anmelder diverser Demonstrationen, vor allem für ein sogenanntes Nationales Jugendzentrum. Auch für die Ausstattung der Szene sorgt er: Der 26-Jährige betreibt in Schöneweide einen Laden namens „Hexogen“, wo es CDs, Klamotten und Security-Bedarf wie Schlagstöcke zu kaufen gibt.
Zwtl.: Betreiber radikaler Internetseite? In den vergangenen Monaten wurde Schmidtke oft als mutmaßlicher Betreiber oder Autor der Website „www.nw-berlin.net“ genannt. Auf dieser Seite des „Nationalen Widerstands Berlin“ sind in einer Art „Feindesliste“ rund 200 Politiker, Antifa-Aktivisten und angeblich „linke Läden“ mit Fotos und zum Teil mit Adressen aufgeführt. „Wir wünschen Euch mit diesen Informationen viel Erfolg“, schreibt die „Schriftführung“ dazu. Viele der Betroffenen waren bereits Opfer von Drohungen oder Attacken.
Schmidtke warb zwar mal als „Verantwortlicher im Sinne des Presserechts“ auf einem Aufkleber für die Homepage, doch heute bestreitet er jede Verantwortung für die Seite: In einer Stellungnahme auf der Seite der NPD Berlin schrieb er, Ermittlungen gegen ihn in der Sache seien „allesamt eingestellt“ worden.
„Wir haben in Berlin leider ein Mobilisierungsproblem, sowie ein momentanes Aktivierungsproblem unserer Mitglieder“, beschreibt Schmidtke in der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“, warum er für den Vorsitz kandidiert. Tatsächlich ist der bisherige NPD-Chef, Uwe Meenen, massiver interner Kritik wegen der Wahlschlappe im vergangenen Herbst ausgesetzt.
Ohne die Autonomen Nationalisten sei der Berliner Landesverband „praktisch nicht lebensfähig“, urteilt der Verfassungsschutz. Das sei zum Beispiel im Wahlkampf im Herbst deutlich geworden. Sollte der bisherige NPD-Vize Schmidtke jetzt zum Chef gewählt werden, dürfte die NPD in Berlin sich noch einen Schritt weiter radikalisieren.
http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/619747/
Autor: chemnitzerantifa
Verfasst am: 05.02.2012 23:38
Am 11.02.2012 wird erneut ein Naziaufmarsch in Soest stattfinden. Organisiert wird dieser wiederum von der Kameradschaft Hamm, welche scheinbar versucht einen festen jährlichen Termin in Soest zu etablieren. Dies gilt es zu verhindern!
Nach der Urteilsverkündung im Prozess um den tödlichen Messerstich im Anno vor einem Jahr, haben Neonazis aus dem Ruhrgebiet zum zweiten Mal in Folge einen Aufmarsch in Soest angemeldet. Sie versuchen durch die Instrumentalisierung des Todes von Tim K. ihre rassistische Propaganda, getarnt durch das Herbeihalluzinieren eines „Volkstodes“ und die Angst vor steigender Ausländerkriminalität, in die Mitte der Bevölkerung zu tragen.
2011- Blockadeversuch und Störungen
Der Versuch den Aufmarsch zu blockieren ist 2011 durch die massive Präsenz der Polizei, die mit mehreren Hundertschaften aus ganz NRW, Hundestaffeln und einem Hubschrauber zugegen war, gescheitert. Die Strecke wurde hermetisch abgeriegelt und GegendemonstrantInnen wurden mit Pfefferspray, Knüppeleinsatz und Innenstadtverboten konfrontiert. Ferner versuchte die Stadt alles mögliche um GegendemonstrantInnen aus der Innenstadt zu halten und organisierte eine bürgerliche Protestveranstaltung außerhalb der Innenstadt. Dennoch gelang es einigen an der Wiesenkirche die Route zu blockieren, was den Ablauf des Aufmarsches störte. Auch während der Kundgebung am Potsdamer Platz, sowie später am Bahnhof, konnte gerade akustisch ein deutliches Zeichen gesetzt werden.
Die „Freie Kameradschaft Soest“
Wie vorab schon vermutet, hatte der Aufmarsch vom letzten Jahr einen faden Beigeschmack, denn unmittelbar nach dem Aufmarsch gründete sich die „FKS“ – „Freie Kameradschaft Soest“, die sich über ihre Webpräsenz auch gerne als „Nationale Sozialisten“, in Verbindung mit dem Zusatz „damals wie heute“, bezeichnen.Die Absicht war klar: Nach der Demo sollte sich endlich wieder eine Neonazigruppe in Soest etablieren, wo es doch so lange ruhig um die „Ewiggestrigen“ in Soest war. Die Durchführung war allerdings mehr als lächerlich, denn außer der schlechten Internetseite und dem Kleben von erbärmlichen Stickern, blieben die angekündigten Aktivitäten aus. Mittlerweile wird auch die Internetseite schon seit vielen Monaten nicht mehr aktualisiert, aber die Mitglieder stehen noch in einer Cliquen-artigen Verbindung und treffen sich unregelmäßig zum Zwecke des gemeinsamen Alkoholkonsums und ziehen gelegentlich unter nationalem Gegröle durch die Gassen von Soest.
Stolberg- ein Beispiel aus NRW
Was in Soest bisher nicht geklappt hat, ist in Stolberg (bei Aachen) mittlerweile an der Tagesordnung: Jährlich marschieren dort mehrere hundert Neonazis im April durch die Kleinstadt, um einen Trauermarsch in Bezug auf einen ähnlichen Fall zu zelebrieren.Spätestens seit dem Beginn dieser Trauermärsche ist Stolberg zu einer der Hochburgen des Rechtsextremismus in NRW geworden. Die Gefahr, dass Neonazis auch in Soest wieder Fuß fassen und einen Aufmarsch, mit einem dem Stolberger ähnelnden Muster, etablieren wollen, ist nicht zu unterschätzen.Mehrere Beispiele (u.a. auch Dresden) haben gezeigt, dass nur das Verhindern eines solchen Aufmarsches, mit Hilfe von Blockaden, ein effektives Mittel ist, um einer Etablierung eines Aufmarsches im braunen Jahreskalender entgegenzuwirken.
2012- es wird Zeit, dass wir was tun!
Unser Ziel ist es, den Aufmarsch 2012 zu verhindern und das unter Zuhilfenahme von friedlichen Blockaden. Die Affäre um die NSU und den Thüringer Verfassungsschutz hat gezeigt, wie aktuell die Problematik des Rechtsextremismus ist und wie wichtig antifaschistisches Engagement auf allen Ebenen ist. Die einzige bleibende Perspektive ist offensiv gegen die Umtriebe der Neonazis vorzugehen und ihnen entschieden entgegenzutreten.
Gemeinsam am 11.02.2012 den Naziaufmarsch in Soest blockieren!Kein Fußbreit den Faschisten!
http://de.indymedia.org/2012/02/324204.shtml
Die Produktsuchmaschine für Schuhe und Kleidung mit viel Auswahl. Kaufen Sie Schuhe günstig Online. Hier finden sie alles vom Freizeitschuh bis zum Sportschuh.
Bei Tagesmutter Kosten finden Sie viele wichtige Informationen zu Tagesmüttern und dem Thema Erzeihung. Wir informieren über Psychomotorik und interessante Tipps im Alltag mit Kindern. Unsere Leser sind Eltern und Tagesmütter.
Schmuckolores bietet eine große Auswahl an aussergewöhnlich schönem Goldschmuck, Silberschmuck, Modeschmuck und Kinderschmuck. Unser Schmuck-Shop führt ein umfangreiches Angebot an Schmuck und Schmuckzubehör zu günstigen Preisen. trendige Stücke wie z.B. Schmuckolores hält für Sie auch Fingerspitzenringe, Ohrstecker Pass n Thru und Sternzeichenanhänger.
Hier finden Sie alles rund um Porsche. Egal ob neue Modelle, Zubehör oder aktuelle News, hier finden Sie alles rund um die begehrten Sportwagen. Hier finden Sie aktuelle Nachrichten rund um die begehrten Sportwagen.
Dieser Blog soll einen kühnen Blick auf den anwaltlichen Schreibtisch werfen und die verschiedenen Facetten der anwaltlichen Tätigkeit aufzeigen. Als Anwalt stellt man immer wieder fest, daß von Kanzlei-“Alltag“ keine Rede sein kann. Laufend wird man als Anwalt mit Sachverhalten, gegnerischen Schreiben, Verfügungen, Urteilen etc. konfrontiert, welche nachdenklich machen, interessant sind, zu denken geben, Verwunderung auslösen oder schlicht und einfach skurril sind. Dieser Blog soll die Leser an einigen dieser (anonymisierten) Momente teilhaben lassen und zeigen, daß die Welt der Juristerei vielfältiger und lebensnäher ist, als ihr dies oftmals nachgesagt wird.