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Kinder und Kindererziehung
Autor: hohenstein | Besucher: 1492 | Bewertung:
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Kategorie: Babys - Kinder & Erziehung | Erstellt am: 20.11.2009 - 18:06:05

Alles mögliche scheint vielen sogenannten Eltern heutzutage wichtiger zu sein als ihre Kinder. Meine Eindrücke hierzu habe ich aus vielen Familien gesammelt, die ich persönlich kennengelernt und erlebt habe. Aber auch Eindrücke aus den zur Zeit so beliebten Reality-Shows im TV kommen in diesem Text zum tragen. Wobei zum Thema TV erwähnt werden muß, das dort neben wenig brauchbarem auch viel Schrott dem Betrachter zugemutet wird. Aber es hat schon seinen Reiz, Einblicke in anderer Leute Leben zu haben. Meist bin ich hiervon geschockt. Die Art und Weise, wie manche durchs Leben gehen, ist schon unglaublich.

Aber ich möchte beim Thema Kindererziehung bleiben und weiss gar nicht, wo ich anfangen soll – soviel unglaubliches habe ich gehört und gesehen. Dies alles läßt leider immer wieder nur den einzigen Schluß zu: Manche Menschen sind nicht im Entferntesten in der Lage, ihre Kinder einigermaßen zu erziehen. Jede Aktivität mit dem Nachwuchs ist ihnen unangenehm. Und um so wenig wie möglich mit seinen Kindern machen zu „müssen“, werden alle mögliche Dinge gekauft, um die Kleinen ruhigzustellen. Nein, ein 5-jähriger braucht keinen eigenen Fernseher. Aber in den meisten Familien ist es scheinbar so, daß die letzte Möglichkeit zum Abstellen von Quengeleien das Einschalten der Flimmerkiste ist. Hauptsache man muß sich nicht beschäftigen mit seinem Kind. Da sitzt der arbeitslose Familienvater vor seinem Plasma-Fernseher um halb 1 mittags und schaut sich DVD´s an, und auf die Frage, was seine 11-jährige Tochter gerade macht kommt die Antwort: „Die hat ihren eigenen DVD-Player in ihrem Zimmer!“ Aber ich vergaß zu erwähnen, daß der arbeitslose ja meist keine Zeit hat.

Einmal habe ich die Frage eines Vaters zu seinem 7-jährigen Sohn vernommen: „Musst du dauernd mit der Nintendo DS Fussball spielen?“ Damals dachte ich noch, es wird darauf geachtet, daß das Kind nicht zuviel elektronische Spiele spielt. Aber jetzt, gerademal ein halbes Jahr später hat der Kleine eine neue portable Playstation PSP bekommen. Komischerweise kurz vorm 2-wöchigen Jahresurlaub in Italien. Was wohl heisst, das der Urlaub für das Kind schon verplant ist: 2 Wochen Fussball mit der Playstation spielen. Aber das Ding ist ja anscheinend sogar wasserdicht – also geht’s auch im Mittelmeer. Ein anderer 5-jähriger aus meinem Bekanntenkreis ist stolzer Besitzer eines großen Fernsehers, den er bekam als sich seine Eltern einen neuen großen Plasmabildschirm kauften. Auf seinem eigenen kann er jetzt nach dem Kindergarten auf der WII Spielekonsole den ganzen Tag Supermariocart spielen. Toll. Das einzig positive daran ist wohl, daß er im Kindergarten wenigstens ein paar Stunden ohne Elektronikspiele, aber dafür mit echten reellen Kinder spielen kann.

Kürzlich habe ich einem 8-jährigen aus meinem Umfeld bei seinem Hausaufgaben geholfen. Nachdem er fertig war, sagte ich ihm, sein Vater solle die Aufgaben doch abends nochmals kontrollieren. Als Antwort bekam ich: „Papa hat sich meine Hausaufgaben noch nie angeschaut!“ Ich selbst habe mir im letzten Jahr die Mühe gemacht, verschiedene Spiele für die Kinder von Freunden zu erfinden und zu basteln. Auf meine Nachfrage zu einem Kind, ob das Spiel denn Spaß mache bekam ich die Antwort: „Papa spielt nie mit mir!“ Ich werde trotzdem weiterhin Spiele basteln, um die Kleinen wenigstens ein paar Minuten von den Flimmerkisten wegzubringen. Bei manchen Familien könnte man den Eindruck bekommen, sie setzen ihre Kinder nur aus folgenden Gründen in die Welt:
-weil es jeder macht
-weil Kinder der beste Beweis dafür sind, das man irgendwann tatsächlich Sex hatte

Ich weiss, das hört sich jetzt verdammt gehässig an. Aber nach der Phase, in der die Eltern ihre Sprösslinge stolz im Kinderwagen überall herumkutschieren konnten, kommt bei vielen nichts mehr. Ein Kind kann im Alter von 4 meist den Fernseher selbständig einschalten und auch umschalten. Das heisst für die Eltern, daß sich das Kind alleine beschäftigen kann. Mehr muß man dann nicht mehr tun. Und die 6 Stunden Fernsehen am Tag haben ja noch keinem geschadet. (1 Stunde morgens vor der Schule und der Rest abends) Wie krank sind Menschen, wenn sie mit ihren 3 Kindern noch nie im Urlaub waren, aber jeder Cent in das Tuning des Kleinwagens gesteckt wird? Eher wird auf Alufelgen gespart als das Geld in den Nachwuchs zu investieren.Das soll nicht heissen, daß man jetzt unbedingt jedes Jahr in den Urlaub fliegen muss. Aber denken sie doch auch an die Zeit, die der Vater viel lieber mit seinem Auto verbringt als mit seinen Kindern.

Kaum können die Kleinen laufen, dann sehen die Eltern sie nicht mehr als Kind an sondern als kleine Erwachsene. Jeder sieht sein Kind als weiter entwickelt als alle anderen in seiner Altersklasse. Natürlich auch viel intelligenter. So intelligent, daß sie glauben Ihr Kind wisse schon ganz genau was es mache. Es sucht sich auch selbstverständlich nur die wertvollen Sendungen am eigenen Fernseher aus. Und achtet natürlich auch selbst darauf, daß es nicht zuviel TV schaut. Die Tochter eines Bekannten hatte kürzlich ihren Kinder-Laptop auf dem Spielplatz vergessen Ich hörte den Vater nur sagen: „Wenn ich nach Hause komme, dann setzt es was! Vergisst sie einfach den Laptop auf dem Spielplatz !“ Ich muß dazusagen, daß die Tochter 5 Jahre alt ist. Man darf ein Kind in diesem Alter keine Sekunde aus den Augen lassen! Denken Sie doch mal kurz nach, was ihr Kind im Alter von 5 alles vergessen hat. Aber hier kommt das Problem mit den kleinen Erwachsenen wieder zum Vorschein.

Genau derselbe Vater sagte vor ein paar Wochen: „Die Kinder von heute sind viel reifer und intelligenter als früher!“ Er meinte damit seine Tochter. Dieser Eindruck entsteht dadurch, daß Kinder einfach Dinge, die sie im Fernseher hören – und das ist heutzutage leider eine Menge – sich merken und nachsprechen. Aber wissen sie auch, was sie sagen? Das schlimmste daran ist eben dies, das die Eltern so denken, daß ihr Kind schon so groß und so selbständig ist. Aber es ist immer noch ein 5-jähriges Kind, dem ständige Beachtung geschenkt werden muß. Kürzlich habe ich mich gefreut, als ich bei mal wieder bei einem Bekannten war, der 2 Söhne hat, 7 und 9 Jahre alt. Sie saßen beide natürlich vorm Fernseher. Erst nach eine Weile registrierten sie, daß ich da bin – so vertieft waren sie in eine der unzähligen Zeichentrickfilme, die ganztags laufen. Sie kamen beide auf mich zugerannt und fragten, ob wir das lustige Spiel, welches wir bei meinem letzten Besuch gespielt hatten, heute auch wieder spielen könnten.

Es war ein kleines von mir entworfenes Gesellschaftspiel. Ich glaube, am Interesse der Kinder erkannt zu haben, daß ihnen das ewige Fernsehschauen wohl auch Spaß macht, aber nur wenn sie wissen, es gibt im Moment nichts anderes interessantes zu tun. Die beiden erinnerten sich an das Spiel und entschieden beide, daß sie dieses Spiel jetzt lieber spielen wollten als fernzusehen. Meiner Meinung nach ist die wichtigste Aufgabe für Eltern, sich Zeit für ihren Nachwuchs zu nehmen. Es gibt - so traurig wie es klingt – Väter von 4-jährigen, die noch nie mit ihrem Kind auf einem Spielplatz waren. Unglaublich. Aber man muss ja Angst haben, daß man sich blamiert, wenn man mit seinem Kind spielt. Die meisten Eltern verstehen auch nicht, daß man, wenn man mit einem kleine Kind spielt, selbst auch ein Stück zum Kind werden muß. Aber die meisten Eltern sind sich schlichtweg zu fein, um sich auf dieses – Entschuldigung – Niveau „herunterzulassen“. Das Kind kann sich mit sich selbst beschäftigen und basta. Detaillierte Erziehungstipps möchte ich in diesem Rahmen nicht geben. Nur die wichtigsten Verhaltensweisen für Eltern zum Abschluss: Verbringt soviel Zeit wie möglich mit euren Kindern Seht ein, daß Ihr keinen kleinen Erwachsenen vor euch habt, ihr habt ein Kind, daß eure Nähe braucht und noch viel lernen muss.

Wenn ihr nicht wisst, wie man ein Kind erzieht, dann informiert euch, das hilft euch jetzt und später nochmal euren Kindern Wobei das wichtigste wohl ist: Hinterfragt euch doch einfach mal selber – wenn ihr die Größe habt zu erkennen, daß ihr vielleicht etwas falsch macht – dann seid ihr auf dem richtigen Weg.


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