 Von den einen heiß geliebt, von den anderen als Omakram abgetan ist stricken doch eine der bekanntesten und vor allem ältesten Handarbeiten der Welt.
Ich selbst bin einen leidenschaftliche Strickerin, fast kann man schon sagen dass ich süchtig nach Wolle und Faden bin. Ich bin immer wieder fasziniert davon, was aus einem Strick so alles entstehen kann. Dabei geht es mir gar nicht darum dass ich irgendeinen Pullover oder ein Paar Socken unbedingt haben muss, denn die meisten fertigen Sachen verschenke ich. Aber mit dieser Sucht stehe ich ja nicht alleine da, selbst .Stars wie Magdalena Neuner, Sarah Jessica Parker oder Julia Roberts haben sich an diesem Fieber schon infiziert.
Die ersten Strickarbeiten stammen wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert. Obwohl es ja zu der Zeit ganz sicher noch kein Hobby war, sondern eine Notwendigkeit, um in den harten Zeiten zu bestehen. Und selbstverständlich war die Wolle mit unseren heutigen Garnen nicht zu vergleichen. Schon in den Anfangszeiten des Strickens war diese Arbeit nicht nur den Frauen vorbehalten. Der erste Mann der für sein Stricken bekannt wurde, war Lars Johann Fikert. Sein Geschäft war das Strümpfestricken. Obwohl es heute viele gute industriell gefertigte Strümpfe gibt, bleiben die Selbstgestrickten immer aktuell.
Gerade weil Stricken keine Notwendigkeit mehr darstellt, sondern ein faszinierendes Hobby ist, wird es immer phantasievoller. Es gibt eigentlich fast kein Kleidungsstück an dem sich nicht schon jemand mit Nadeln versucht hätte. Typisch sind natürlich Pullover, Strickjacken und Socken, aber man kann auch schöne Dekorationen, wie Decken, Gardinen oder Teppiche stricken. Stricken ist ein abwechslungsreiches und kreatives Hobby.
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