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Existenzielle Entscheidungen, die Sixtinische Madonna in Cotta und Szenen einer
Autor: KiraHund | Besucher: 53 | Bewertung:
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Kategorie: Medien - News & Kommunikation | Erstellt am: 12.01.2018 - 09:03:22

Kennen Sie Cotta? Und Richard Hamilton? Oder Piet Himp? Oder Kurt und Katja Berger? Oder Björn-Eyvind, den künftigen Weltmeister im Skilaufen? Nein? Das ist aber nicht so schlimm, denn Ihr bisheriges Nicht-Kennen können Sie mit den fünf Deals der Woche ausgleichen, die im E-Book-Shop www.edition-digital.de eine Woche lang (Freitag, 12.01.18 - Freitag, 19.01.18) zu jeweils stark reduzierten Preisen zu haben sind. Während es sich bei den Namen zwei bis fünf - also Richard Hamilton und Piet Himp, Kurt und Katja Berger sowie Björn-Eyvind um die von Menschen handelt, gehört Cotta einem Dorf. Das aber ist, wie Claus Göbel zu berichten weiß, kein gewöhnliches Dorf, sondern ein berühmtes sächsisches Dorf. Und in diesem Cotta war einige Zeit auch eine der vielleicht schönsten Frauen der Welt zu Gast - allerdings eher unfreiwillig. Und fast wäre es sogar schiefgegangen und sie hätte ihren Besuch dort nicht - überlebt. Mehr dazu in dem Drei-Deutschland-Buch von Claus Göbel.

Auch in den anderen vier aktuellen Angeboten geht es durchaus spannend zu. So macht Walter Kaufmann in seinen Storys unter anderem mit einem gewissen Humphrey Humphreys bekannt, der wohl ein gewisses Talent zum Schreiben von Kurzgeschichten hat. Aber ob ihm das was nützt? Helma Heymann erzählt unter anderem ein Windmühlenmärchen und vom schnell wechselnden Ost- und Westwind. Ulrich Völkel schickt Kurt und Katja Berger auf einen gemeinsamen Urlaub nach Hiddensee. Aber dort passiert etwas ziemlich Unerwartetes. Und Björn-Eyvind, der nach Auskunft von Wolf Spillner einmal Weltmeister im Skilaufen werden will oder vielleicht doch lieber Tierforscher, der begegnet auf dem Dach von Skandinavien einem Riesen - dem Riesen von Storvalen. Und jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden, mit welchem Deal der Woche Sie beginnen wollen ...

Erstmals 1964 erschien im Rostocker Hinstorff Verlag ,,Die Erschaffung des Richard Hamilton" - eine Sammlung von Storys von Walter Kaufmann: Es dauert meist ein bisschen, ehe man beim Lesen dieser Storys begreift, in welchen schwierigen Entscheidungssituationen sich die Figuren befinden und wie es ihnen dennoch gelingt, sich zu behaupten: ,,Als er im Fahrstuhl hinunterfuhr, zerriss er den Scheck in kleine Stücke und stopfte sie in seinen Schuh. Leicht hinkend, schritt er durch die Eingangshalle und verließ das Gebäude. Draußen spielte das kleine Mädchen auf dem Rasen, ,,Was hast du denn in unserem Haus getan?", fragte sie. Jenkins lächelte und fuhr ihr durch das Haar. ,,Bei jemandem die Miete kassiert, nichts weiter, mein Kind", sagte er. Da sah er, dass sich ein Bus der Haltestelle in der Macleay Street näherte, und eilte davon." Und hier der Anfang der Titelgeschichte, die damit anfängt, dass jemand einen merkwürdigen Namen hat und darunter leidet. Aber nicht nur darunter:

,,Die Erschaftung des Richard Hamilton
Wenn Ihnen jemand sagte, sein Name sei Humphrey Humphreys (das heißt so viel wie Buckel Buckel), würden Sie sicher lachen und glauben, er mache einen Witz. Nun, ich mache keinen Witz. Ich heiße wirklich so. Und ich bin überzeugt, meine Mutter hat mich absichtlich so genannt - die bloße Zusammenstellung dieser beiden Namen muss auf alle Menschen lächerlich wirken; wahrscheinlich hoffte sie, mich auf diese Weise für immer von sich abhängig zu machen. Als ich noch klein war, hatte ich, wie Sie sich wohl denken können, sehr unter meinem Namen zu leiden - Kinder sind grausam. Meist wurde ich Hump gerufen, und den Sternen sei Dank, dass ich wenigstens keinen Buckel habe, immer war ich einer der Kleinsten, das ist schon schlimm genug. Und kurzsichtig bin ich obendrein: seit meinem sechsten Lebensjahr trage ich eine Brille, was mich besonders beim Sport nicht wenig behinderte.

Als ich mit vierzehn aus der Schule kam, wusste ich nicht, was ich werden sollte. Ich zog von einer Lehrstelle zur anderen, versuchte es mit den verschiedensten Arbeiten - verlangen Sie nicht, dass ich sie alle aufzähle. Ich möchte mich auf die jüngste Vergangenheit beschränken, auf zwei Jahre nach meiner Entlassung aus der Commercial Bank of Australasia. (Das war in der Nachkriegskrise, wissen Sie.) Ich arbeitete als Kontrolleur in den Docks, als Schreiber bei einem Buchmacher, als Kassierer auf einem Rummelplatz, sogar als Vertreter von Staubsaugern. Dann wollte ich mich als Buchhalter und Reklamechef einem Wanderzirkus anschließen (diese Arbeit hätte mir sehr gelegen, glaube ich), aber da wurde meine Mutter halsstarrig, Auf einmal war ich ihr unentbehrlich. Sollte sie ihr Leben vielleicht in einem Siechenheim beschließen? fragte sie. Sie habe doch niemanden außer mir. Das ist schon wahr, mein Vater starb, als ich erst zehn war - wir lebten seitdem hauptsächlich von seiner Pension -, und meine Schwester hat nach Neusüdwales geheiratet. Ebenso wahr ist jedoch, dass meine Mutter eine ziemlich robuste alte Dame ist und meine Hilfe eigentlich niemals gebraucht hat. Der springende Punkt ist vielmehr, dass sie einfach jemand haben muss, um den sie sich kümmern kann. Deswegen wird sie niemals zulassen, dass ich mich von ihr unabhängig mache. Das ist auch einer der Gründe, warum ich nicht verheiratet bin - es gibt noch andere, auf die ich gleich zu sprechen komme. Für meine Mutter werde ich nie ein erwachsener Mann sein - ich bin jetzt siebenundzwanzig Jahre alt! -, sondern stets ihr kleiner Humphrey, verflucht sei dieser Name!

Nachdem ich auf die Stellung beim Zirkus verzichtet hatte, blieb ich ein paar Wochen zu Hause, um Kurzgeschichten zu schreiben. Dazu habe ich ein gewisses Talent. Einige meiner Arbeiten sind sogar in der Zeitung erschienen - unter dem Namen Richard Hamilton. Sie können sich nicht vorstellen, was das für mich bedeutete. Ich meine nicht das Geld, wirklich nicht - bei den vielen amerikanischen Storys, die über Agenturen in Melbourne herauskommen, springt für einen einheimischen Autor nicht viel heraus. Aber es erfüllte mich mit großer Genugtuung, meine Geschichten unter diesem Namen gedruckt zu sehen. Richard Hamilton! Das war ein Name, mit dem ein Mann der Welt entgegentreten konnte!

Als Richard Hamilton lernte ich auch Miss Jenny Brennan kennen, eine Englischlehrerin am Institut für Erwachsenenbildung. Sie hatte an die Zeitung geschrieben, die meine erste Geschichte veröffentlichte - nicht etwa, um mich zu loben, sondern um mich zu einer Überarbeitung zu veranlassen. Der Chefredakteur hatte mir das mitgeteilt, und daraufhin besuchte ich über ein Jahr lang ihre Abendkurse. Der Tag, an dem ich all meinen Mut zusammennahm und um Miss Brennans Hand anhielt (meiner Mutter hatte ich nichts von meiner Absicht gesagt, und als ich es ihr später gestand, war sie eine Woche unausstehlich), war auch der Tag, an dem ich mich zu meinem wirklichen Namen bekennen musste. Miss Brennan lächelte zwar über die ungewöhnliche Namensverbindung Humphrey Humphreys, doch ich muss ehrlich zugeben, dass dies nicht der Grund ihrer Ablehnung war - meine Abhängigkeit von der Mutter und meine Unentschlossenheit im Leben bewogen sie zu ihrem Nein.

,,Wenn Sie nur die Berufung fühlen!", sagte sie mir mehr als einmal. ,,Auf welche Weise Sie Ihr Ziel erreichen, ist gleich." Damit meinte sie, dass ich das Schreiben von Geschichten als meine eigentliche Aufgabe betrachten und anderen Arbeiten lediglich nachgehen sollte, um Stoff und Erfahrungen zu sammeln. Ich verstand sie sehr gut, brachte aber nie das Selbstvertrauen auf, ihren Rat zu befolgen.

Zu meiner Rechtfertigung schreibe ich jetzt diesen autobiografischen Bericht wahrheitsgetreu bis ins letzte Detail. Und wenn es wirklich stimmt, dass die wesentliche Voraussetzung für die Veröffentlichung einer Geschichte ihre Wahrhaftigkeit ist, dann müsste diese gedruckt werden. Auf jeden Fall ist das, was ich erlebt habe, die Mühe des Aufzeichnens wert."

Das folgende E-Book präsentiert gleich drei Kinderbücher aus dem Verlag Junge Welt Berlin von Helma Heymann: Erstmals 1988 wurde das Märchen über den Magnetismus ,,Arepo und die schöne Tuberose" veröffentlicht, 1990 das Windmühlenmärchen ,,Piet Himp und der Geselle Wind" und 1992 die Tiergeschichte ,,Borstel und die Feldlerche":Piet Himp ärgert sich, dass der Wind so oft aus einer anderen Richtung bläst. Denn dann muss er vom obersten Stockwerk seiner Mühle nach unten eilen und am Sterz die gesamte Mühle nach dem Wind drehen. Es muss doch möglich sein, dass der Wind immer in eine Richtung bläst. Der Müller freundet sich mit dem Wind an und isst jeden Abend mit dem Wind knusprige Bratkartoffeln. Alles läuft zu seiner Zufriedenheit, bis der Wind auf ein großes Sandkorn beißt. Der Bootsbauer Arepo wohnt und arbeitet in der Nähe des Meeres. Eines Tages spült eine große Welle sein gesamtes Werkzeug in das Meer. Weil er ohne Werkzeug keine Boote bauen kann, fährt er mit einem großen Magneten übers Meer, um das Werkzeug einzusammeln. Schließlich findet er alles auf einem riesigen Magnetberg, der von der Rosthexe bewacht wird. Auch die schöne Tuberose befindet sich in der Gewalt der Hexe. Die Feldlerche baut sich in einem Getreidefeld ein Nest und brütet dreimal in dem Jahr Junge aus. Das stört die zänkische Feldmaus gewaltig und sie will die Lerche mit allen Mitteln vertreiben. Der Igel Borstel beschützt die jungen Lerchen und findet auch andere Tiere des Feldes als Helfer. Doch dann rattert ein riesiger Mähdrescher auf das Feld. Aber lernen wir als erstes den Windmüller Piet Himp kennen und das, was die Leute im Dorf über ihn denken. Das steht gleich im 1. Kapitel des Windmühlenmärchens ,,Piet Himp und der Geselle Wind":

,,Im Norden, wo das Land meist flach ist, das Meer nahe und der Himmel unendlich weit, steht auf einer Anhöhe die Windmühle des Windmüllers Piet Himp. Der Mühlenberg ist die ein
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